Collaborating with Nature

David Antonides is PAINTING IN THE RAIN -  A short documentary by Frank Lee (remastered)


Canadian watercolor painter David Antonides embarks on an experiment to incorporate the rain and other natural elements into his large-format painting of a Vancouver fishing dock. As the cotton paper endures the effects of rain, wind and sun, what transforms most is how the boating community and passersby think of fine art. The filmmaker Frank Lee accompanies him on this adventure. Today the short film finds its final and remastered version. 

David Antonides paints large-format watercolors. His approach creates a depth, weight and drama not normally associated with such a transparent and fragile medium. Many of his paintings capture the urban landscapes of cities including Vancouver, Berlin or New York in dark, intense tones, while suggestions of cabs, skyscrapers, and bustling crowds wash through white space tinged blue or vibrant orange. Nature or maritime motifs such as Traverse now appear more often in his artwork.

Being a passionate sailor, David has docked at the fisherman’s harbour for extended periods of time. Years later, as a tribute to the shifting coastal weather, he decided to paint a nautical work entitled Traverse. Onlookers commented that the battered painting was an ideal metaphor for Canada’s declining fishing industry.

In PAINTING IN THE RAIN David returns to challenge the elements and orchestrate the effects of nine days of weather into this artwork. Knowing the dock area is accessible to the public day and night, he moves the 8’ x 8’ (245 x 245 cm) mounted paper outside after several weeks of preparation, and affixes it to the railing of Dock C in order to invite nature to collaborate in his work.

Director: Frank Lee
Starring: David Antonides
Special Thanks:
Berenice Freedome, Kenny Meehan, Granville Fine Art
Genre: Short Documentary
Run Time: 2,53 minutes

 

PAINTING IN THE RAIN
Dokumentarfilm über David Antonides

Vor einiger Zeit setzte der kanadische Maler David Antonides einen lang gehegten Plan um und malte im und mit dem Regen. Wind und Wetter wurden Teil seiner eigenwilligen Arbeit mit Aquarell auf Papier.
An den Docks seiner Heimatstadt Vancouver platzierte er seine unfertige übergroße (254 x 254 cm)  Arbeit Traverse, die eben diesen Hafen mit den dort liegenden Fischerbooten zeigt. Während er direkt am Pier malte, integrierte er nicht nur die Kräfte der Natur, sondern auch Anwohner, Passanten, Fischer und Hafenarbeiter in seinen Schaffensprozess.
Der Filmemacher Frank Lee begleitete David Antonides mit seiner Kamera in den Vancouver Dauerregen und schuf aus 18 Stunden Filmmaterial einen 3-minütigen Dokumentarfilm über einen Versuch mit Wasser der Wasserfarbe beizukommen. Mit Hilfe der Naturgewalten entsteht ein Kunstwerk, das direkt im Angesicht mit seiner Vorlage zur Abstraktion der Realität wird.
David Antonides, der selbst einige Jahre auf einem Segelboot an diesen Docks lebte, war es ein Anliegen, an diesem öffentlichen Ort den Menschen die bildende Kunst als einen Bestandteil des Alltags nahe zu bringen. Der Umgang mit dem Abbild ihres eigenen Lebensumfeldes weckte einige Nachdenklichkeit.
Jeder Betrachter fand eigene Interpretationen zu dem ungewöhnlichen Kunstprojekt im öffentlichen Raum, und nicht zuletzt konnte der Künstler selbst aus der Interaktion mit dem Umfeld neue Erfahrungen sammeln und durch dieses Experiment mehr über die Aquarelltechnik lernen.

Neun Tage lang blieb seine Arbeit am Pier und am Ende war sie deutlich kleiner (143 x 244 cm) als zu Beginn des Projekts. Unter steter Beobachtung und mit seiner künstlerischen Weiterentwicklung wurde in den Augen des Künstlers ein noch perfekteres Kunstwerk aus Traverse.

Ein "Übergang" ("Traverse") scheint auf mehreren Ebenen stattgefunden zu haben.
Das fertige, bereits verkaufte Bild zeugt von der Vielschichtigkeit des Projekts, dessen Lauf der kurze Dokumentarfilm von Frank Lee festhält.
Grundlegend remastered lässt sich der Film nun auf YouTube finden.